Seeigel

Seeigel - die übrigens nicht mit den Igeln verwandt sind - finden sich in fast allen Meeren. Es gibt über 900 Arten der kleinen wirbellosen Lebewesen. Die meisten Arten sind rund, es gibt jedoch auch flache oder eiförmige Seeigel. Die Stacheln des Seeigels sind beweglich, sie dienen zur Abwehr von Feinden. Einige Arten sind giftig, wenn man sich daran sticht. Vorsicht ist auch geboten, wenn ein Stachel in der Haut stecken bleibt. Die Stachel einiger Arten sind schwer zu entfernen und es kann zu Entzündungen kommen. Manchmal findet man an Stränden die runden Hüllen aus Kalk (Bild). Wenn die Seeigel trocknen, fallen die Stacheln nach und nach ab und das Kalkskelett kommt zum Vorschein. Genauso wie Muschelschalen können diese Kalkhüllen toll zum basteln und dekorieren verwendet werden.
Vor allem an den Stränden der Ostsee sind Abdrücke von Seeigeln auf Steinen zu finden. Diese Tiere lebten vor vielen Millionen Jahren. Stein hat die Öffnung ausgefüllt und ist erstarrt. Wenn die Kalkschale sich auflöst, bleibt der Abdruck im Stein (Bild folgt).

Wellhornschneckeneier

Der eine oder andere hat sich vielleicht schon einmal über die großen Kugeln gewundert, die  manchmal über den Strand fliegen. Dabei handelt es sich um Eiballen von Wellhornschnecken. Viele Kapseln kleben zusammen und bilden einen Ballen. In einer Kapsel können bis zu 1000 Eier sein. Allerdings sind nicht alle befruchtet, das heißt es schlüpfen keine Milliarde Schnecken aus einem Ballen. Die unbefruchteten Eier dienen den späteren Embryonen als Nahrung.

Schulpe

Ab und zu findet man am Strand große ovale Kalkplatten, die weiß bis gelb sind. Es handelt sich bei diesem Strandfund um Schulpe. Das sind innere Auftriebskörper von Sepien, also einer bestimmten Tintenfischart. Diese Auftriebskörper sind kompressionsstabil und sorgen dafür, dass die Sepia durch Gaseinlagerung im Schulp Auftrieb bekommt. Die Schulpe verendeter Tiere findet man dann gelegentlich am Strand.

NEWS

01.07.:
Dawanda schließt die Handelsplattform zum 30.8.
Meeresglitzern Produkte wird es natürlich weiterhin online geben: Auf der Seite www.meeresglitzern.com

15.05.:

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